
LANDSCHAFTSARCHITEKTONISCHER REALISIERUNGSWETTBEWERB – 2,7 HA – 2. PREIS
Der Entwurf der Zentralen Achse von Oberbillwerder schöpft aus dem reichen Fundus bereits erbrachten Wissens, sowie der strukturell-räumlichen Vorgaben und Bedingungen des städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Masterplans. Insofern begreift sich die vorgeschlagene Planung als logische Fortführung und Präzisierung, hin zu einem nachhaltigen und vielfältig nutzbaren urbanen Freiraum in der Mitte des neu entstehenden Stadtteils und formuliert einen umsetzbaren Vorschlag zur konkreten Gestaltung.
Veröffentlichungen:
Competitionline
Wettbewerbe Aktuell

Die zentrale Achse stellt das alltägliche Leben im Stadtteil in den Vordergrund. Die räumliche Gestaltung, Materialität, Ausstattungen sowie nicht zuletzt die grün-blaue Infrastruktur sind unaufgeregter Träger dieses vielfältigen Miteinanders. Sie schafft Raum für zufällige wie geplante Begegnungen. Die positive „Unordnung“ der gemischt genutzten Erdgeschosslagen garantiert eine hohe Frequenz an Menschen und schenkt Oberbillwerder seinen Ort höchster Urbanität, der sich gleichwohl nach Norden hin partiell beruhigt und als Fenster in die historisch gewachsene Kulturlandschaft des Billwerder Billdeichs endet.
Eine robuste und formal schlichte Grundstruktur gliedert den Gesamtraum und garantiert eine intuitive Orientierung durch den Stadtteil. Das Finden einer gelungenen Balance zwischen durchgängig erlebbarer Räumlichkeit einerseits sowie der Gliederung diverser Teilbereiche als Orte eigener Qualitäten und Atmosphären anderseits prägt den Entwurf.


Der Entwurf setzt sich aus bewusst gewählten und entwickelten Bausteinen zusammen. Eine durchgängige ‚Bewegungsfläche‘ für Fußgänger:innen und Fahrradfahrer:innen stellt das verbindende Element dar und garantiert ein barrierefreies Flanieren von A nach B. Den Adresslagen vorgesetzt schafft eine wohl dimensionierte ‚Aneignungszone‘ den fließenden Übergang von Innen nach Außen an der Schnittstelle Erdgeschoss. Hier ist Platz für Außengastronomie, Verkaufsstände und Fahrradstellplätze. Den durchgängigen Raum gliedernd, arbeiten wir mit baumbestandenen ‚Intarsien‘, die Orte für konsumfreien Aufenthalt schaffen und nicht zuletzt die intensive Durchgrünung des urbanen Raumes gewährleisten. Die wasserdurchlässigen schattigen Flächen bilden durch den ‚Baumlayer‘ das räumliche Rückgrat der Achse und leisten entscheidenden Anteil zur klimagerechten Stadt im dichten baulichen Gefüge. Dabei werden für die ‚Intarsien‘ 3 Typologien vorgeschlagen: ‚das grüne Stadtzimmer‘, ‚der grau-grüne Treffpunkt‘ sowie ‚die grün-blaue Fuge‘. Die Partitur und Dimensionierung dieser Typologien entlang der Achse steuern die kleinräumliche Konfiguration der Achse von Süd nach Nord, innerhalb der unterschiedlichen Teilbereiche.




LANDSCHAFTSARCHITEKTONISCHER REALISIERUNGSWETTBEWERB – 2,7 HA – 2. PREIS
Der Entwurf der Zentralen Achse von Oberbillwerder schöpft aus dem reichen Fundus bereits erbrachten Wissens, sowie der strukturell-räumlichen Vorgaben und Bedingungen des städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Masterplans. Insofern begreift sich die vorgeschlagene Planung als logische Fortführung und Präzisierung, hin zu einem nachhaltigen und vielfältig nutzbaren urbanen Freiraum in der Mitte des neu entstehenden Stadtteils und formuliert einen umsetzbaren Vorschlag zur konkreten Gestaltung.

Veröffentlichungen:
Competitionline
Wettbewerbe Aktuell
Die zentrale Achse stellt das alltägliche Leben im Stadtteil in den Vordergrund. Die räumliche Gestaltung, Materialität, Ausstattungen sowie nicht zuletzt die grün-blaue Infrastruktur sind unaufgeregter Träger dieses vielfältigen Miteinanders. Sie schafft Raum für zufällige wie geplante Begegnungen. Die positive „Unordnung“ der gemischt genutzten Erdgeschosslagen garantiert eine hohe Frequenz an Menschen und schenkt Oberbillwerder seinen Ort höchster Urbanität, der sich gleichwohl nach Norden hin partiell beruhigt und als Fenster in die historisch gewachsene Kulturlandschaft des Billwerder Billdeichs endet.
Eine robuste und formal schlichte Grundstruktur gliedert den Gesamtraum und garantiert eine intuitive Orientierung durch den Stadtteil. Das Finden einer gelungenen Balance zwischen durchgängig erlebbarer Räumlichkeit einerseits sowie der Gliederung diverser Teilbereiche als Orte eigener Qualitäten und Atmosphären anderseits prägt den Entwurf.


Der Entwurf setzt sich aus bewusst gewählten und entwickelten Bausteinen zusammen. Eine durchgängige ‚Bewegungsfläche‘ für Fußgänger:innen und Fahrradfahrer:innen stellt das verbindende Element dar und garantiert ein barrierefreies Flanieren von A nach B. Den Adresslagen vorgesetzt schafft eine wohl dimensionierte ‚Aneignungszone‘ den fließenden Übergang von Innen nach Außen an der Schnittstelle Erdgeschoss. Hier ist Platz für Außengastronomie, Verkaufsstände und Fahrradstellplätze. Den durchgängigen Raum gliedernd, arbeiten wir mit baumbestandenen ‚Intarsien‘, die Orte für konsumfreien Aufenthalt schaffen und nicht zuletzt die intensive Durchgrünung des urbanen Raumes gewährleisten. Die wasserdurchlässigen schattigen Flächen bilden durch den ‚Baumlayer‘ das räumliche Rückgrat der Achse und leisten entscheidenden Anteil zur klimagerechten Stadt im dichten baulichen Gefüge. Dabei werden für die ‚Intarsien‘ 3 Typologien vorgeschlagen: ‚das grüne Stadtzimmer‘, ‚der grau-grüne Treffpunkt‘ sowie ‚die grün-blaue Fuge‘. Die Partitur und Dimensionierung dieser Typologien entlang der Achse steuern die kleinräumliche Konfiguration der Achse von Süd nach Nord, innerhalb der unterschiedlichen Teilbereiche.


