
STAEDTEBAULICHER REALISIERUNGSWETTBEWERB – 6,2 HA / 185.000 BGF – 1. PREIS
Das Kodak-Areal zeigt, wie industriell geprägter Bestand in die Zukunft überführt werden kann und neuen Formen des (produktiven) Arbeitens, Wohnens und Lebens einen strukturreichen Raum zur Verfügung stellt. Wir bauen die historische Fabrik weiter zu einem urbanen und vielfältigen Quartier. Hier wird gewohnt, gewerkt, geforscht, gelehrt, Kultur geschaffen sowie Freizeit verbracht.
Dabei legt der Entwurf Wert darauf, die vielfältigen örtlichen Eigenheiten zu verstehen sowie vorhandene Qualitäten zu erhalten und nutzbar zu machen. Der Ort ist geprägt von einem heterogenen Nebeneinander aus dörflichen Strukturen (Ortskern Wangen), kulturlandschaftlich prägenden Räumen (Wangener Höhe) und industriell gewachsenen Strukturen (entlang des Neckars). Dieses mitunter spannungsvolle Konglomerat in Kombination mitsamt der bewegten Topografie fügt sich im Kodak-Areal zu einem gelungenen und abwechslungsreichen Quartier. Der Entwurf schafft aus einem bloßen Nebeneinander echte, ortspezifische Mehrwerte, er nimmt eine räumliche wie funktionale Vermittlerrolle ein und bildet eine Zentralität, auch für den umliegenden Kontext.

Das Kodak-Areal ist geprägt durch einen vielfältigen Mix diverser Nutzungen und einer hohen baulichen wie atmosphärischen Dichte; eine Art „Europäische Stadt 2.0“, die es im Zuge moderner Fertigungstechniken schafft, Produktion wieder in die Stadt zu bringen. An zentralen Orten (Quartiersmitte, Werkturmplatz) werden öffentliche und zentrumsrelevante Nutzungen wie Stadtteilbibliothek, Sportangebote Theater/Kultur, schulische Kooperation, Gastronomie etc. in besonderen Gebäuden (Community Center, Werkturm, Bildungsbaustein) untergebracht.
Der Entwurf folgt höchsten klimatischen Anforderungen. Ein „klimaaktiver“ Städtebau berücksichtigt vom Landschaftsschutzgebiet Wangener Höhe hangabwärtsfließende Kaltluftbahnen zur Kühlung des Neckartals. Für das Quartier wird ein sorgfältig durchgearbeitetes Nachhaltigkeitskonzept erstellt, das vom strukturreichen Freiraum inklusive effizienter und flächensparender Erschließung über den Aufbau eines lokalen Wärmenetzes bis hin zur Etablierung und Verstetigung einer Lebenszyklus-Analyse reicht. Die einfach strukturierten Baucluster sind auch für Bauen nach Gebäudetyp E angelegt.
In Zusammenarbeit mit:
Hess Talhof Kusmierz
Veröffentlichungen:
Architekturblatt
Artinvest




STAEDTEBAULICHER REALISIERUNGSWETTBEWERB – 6,2 HA / 185.000 BGF – 1. PREIS
Das Kodak-Areal zeigt, wie industriell geprägter Bestand in die Zukunft überführt werden kann und neuen Formen des (produktiven) Arbeitens, Wohnens und Lebens einen strukturreichen Raum zur Verfügung stellt. Wir bauen die historische Fabrik weiter zu einem urbanen und vielfältigen Quartier. Hier wird gewohnt, gewerkt, geforscht, gelehrt, Kultur geschaffen sowie Freizeit verbracht.
Dabei legt der Entwurf Wert darauf, die vielfältigen örtlichen Eigenheiten zu verstehen sowie vorhandene Qualitäten zu erhalten und nutzbar zu machen. Der Ort ist geprägt von einem heterogenen Nebeneinander aus dörflichen Strukturen (Ortskern Wangen), kulturlandschaftlich prägenden Räumen (Wangener Höhe) und industriell gewachsenen Strukturen (entlang des Neckars). Dieses mitunter spannungsvolle Konglomerat in Kombination mitsamt der bewegten Topografie fügt sich im Kodak-Areal zu einem gelungenen und abwechslungsreichen Quartier. Der Entwurf schafft aus einem bloßen Nebeneinander echte, ortspezifische Mehrwerte, er nimmt eine räumliche wie funktionale Vermittlerrolle ein und bildet eine Zentralität, auch für den umliegenden Kontext.

Das Kodak-Areal ist geprägt durch einen vielfältigen Mix diverser Nutzungen und einer hohen baulichen wie atmosphärischen Dichte; eine Art „Europäische Stadt 2.0“, die es im Zuge moderner Fertigungstechniken schafft, Produktion wieder in die Stadt zu bringen. An zentralen Orten (Quartiersmitte, Werkturmplatz) werden öffentliche und zentrumsrelevante Nutzungen wie Stadtteilbibliothek, Sportangebote Theater/Kultur, schulische Kooperation, Gastronomie etc. in besonderen Gebäuden (Community Center, Werkturm, Bildungsbaustein) untergebracht.
Der Entwurf folgt höchsten klimatischen Anforderungen. Ein „klimaaktiver“ Städtebau berücksichtigt vom Landschaftsschutzgebiet Wangener Höhe hangabwärtsfließende Kaltluftbahnen zur Kühlung des Neckartals. Für das Quartier wird ein sorgfältig durchgearbeitetes Nachhaltigkeitskonzept erstellt, das vom strukturreichen Freiraum inklusive effizienter und flächensparender Erschließung über den Aufbau eines lokalen Wärmenetzes bis hin zur Etablierung und Verstetigung einer Lebenszyklus-Analyse reicht. Die einfach strukturierten Baucluster sind auch für Bauen nach Gebäudetyp E angelegt.
In Zusammenarbeit mit:
Hess Talhof Kusmierz
Veröffentlichungen:
Architekturblatt
Artinvest


